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Interkulturelle Kommunikation

Der Begriff "Interkulturelle Kommunikation" wurde zum ersten Mal von Edward T. Hall in seinem Buch "The silent language" (1959) verwendet. Interkulturelle Kommunikation bedeutet nach Alexander Thomas Kommunikation unter kulturellen Überschneidungsbedingungen, wobei die kulturellen Unterschiede der Beteiligten maßgeblich das Kommunikationsgeschehen beeinflussen.

In der Interkulturellen Kommunikation (in kulturellen Überschneidungs­situationen) kommen (wechsel­seitig) unbekannte verbale und nonverbale Symbole (Gesten, Mimik, Körpersprache) zum Einsatz. Dies wird verstärkt durch unterschiedliche Bedeutungszu­schreibungen, Erwartungshaltungen oder Rollenzuweisungen und kann zu Missver­ständnissen führen. Das kann auch schon zwischen Menschen mit gleichem kulturellem Hintergrund passieren, weil sich diese bereits in vielen Belangen unterscheiden, wie bei­spielsweise soziale Schicht, Alter, Geschlecht usw.

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